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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Soest e.V. findest du hier .

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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Nicht nur im und am Wasser aktiv

Als DLRG Soest helfen wir: nicht nur im und am Wasser, sondern auch an Land. Sei es bei Verkehrsunfällen im Wasserrettungsdienst am Möhnesee, bei Großveranstaltungen im Sanitätsdienst oder als Teilkomponente in Katastrophenschutzmechanismen. Unsere Ehrenamtlichen retten Leben. Doch ein außergewöhnlicher Hilfseinsatz stellt uns vor finanzielle Herausforderungen.

 

Ein ungewöhnliches Fahrzeug in der Wasserrettung?

Unser Krankentransportwagen

Als DLRG werden wir mit "Sicherheit im und am Wasser" verbunden. Sei es über Schwimm- und Rettungsschwimmkurse oder den Wasserrettungsdienst.

Eine Verbindung, die uns stolz macht! Wir sind deutschlands größe Schwimmausbildungsstätte und leisteten alleine als DLRG Soest vergangenes Jahr über 3.600 Wachstunden nur am Möhnesee. Ehrenamtlich, unentgeldlich, bei Wind und Wetter. Denn wir machen Wasserfreizeit sicher!

Aber wir machen noch so viel mehr:

Mit einem Bootstrupp sind wir in einem Wasserrettungszug NRW für Hochwasserlagen im Katastrophenschutz bereit, auch überreginal zu helfen. 2021 in Eschweiler, 2023 in Hamm (Westfalen). 2024 standen wir für einen Einsatz in Bayern bereits im Voralarm für einen mehrtägigen Einsatz. 

Mit einer besonderen Komponente unterstützen wir den Rettungsdienst im Kreis Soest: Unser Einsatzleitwagen Rettungsdienst wird bei großen Massenanfällen von Verletzten in der Region oder überregionalen Sanitätseinsätzen alarmiert, wie Bombenevakuierungen, Großbrände, Gasunfälle oder Amoklagen, um nur einen kleinen Teil der Einsatzarten zu nennen. Dabei unterstützen wir im Hintergrund bei der Koordinierung und Führung der medizinischen Komponenten, die von den anderen Blaulichtorganisationen gestellt werden. 

Genauso stellen wir aber auch einen Krankentransportwagen, der uns im Wasserrettungsdienst, aber auch beispielsweise Sanitätsdiensten wie der Allerheiligenkirmes in Soest gute Dienste erwiesen hat. 

All das mit einem Ziel: Menschenleben retten!

Kosten des Schadens: fast 16.000€

Ein außergewöhnlicher Einsatz

Im Juli 2025 transportierten unsere Einsatzkräfte gemeinsam mit einem Kameraden der DLRG Erwitte im Rahmen des europäischen Kleeblatt-Verfahrens einen verwundeten Ukrainer von Essen an die Grenze seines Heimatlandes. Ein Einsatz mit medizinischer Betreuung über mehr als 1000 Kilometer, der auf dem Rückweg ein böses Ende nahm. Kurz nach der Übergabe des Transportierten an den ukrainischen Rettungsdienst blieb unser Krankentransportwagen (KTW) in Polen in Rzeszów liegen. Diagnose bereits vor Ort in der Werkstatt: Ein Loch im Zylinder - ein Ersatzmotor muss her.

Während unsere Kräfte auf dem Luftweg zurück nach Deutschland kamen, wurde unser Fahrzeug erst Wochen später nach Deutschland zurück überführt und kam direkt zum Autohaus Sternpark als örtlichen Mercedes-Händler, wo ein Austauschmotor verbaut wurde. 

Gesamtkosten mit Überführung und Reparatur: über 15.800 Euro

Durch eine große Arbeitsspende durch das Autohaus müssen wir "nur" noch 14.000 Euro selber finanzieren.

Sich für die Reparatur zu entscheiden, war nicht leicht. Aber einen besonderen Grund gibt es: Das Fahrzeug wiegt unter 3,5 Tonnen und darf so auch ohne LKW-Führerschein gefahren werden. Als Krankentransportwagen solche Fahrzeuge sind heute nicht mehr leicht zu bekommen. Und LKW-Führerscheine bekommen wir als DLRG, anders als viele andere Organisationen, nicht gestellt und müssten von unseren Helfern bezahlt werden.

Wer trägt die Kosten?

Ein Loch im Zylinder führt zum Loch in der Kasse

Da es sich bei dem Schaden um einen Verschleißschaden handelt, übernimmt die Versicherung die Kosten für die teure Reparatur leider nicht.

Für diese mussten also unsere Vereins-Rücklagen herhalten, wodurch andere geplante Projekte, wie Ausbauten an unserer Wasserrettungsstation (z.B. für den neuen Steg) zurückstehen mussten. Denn auch den Wasserrettungsdienst zahlen wir komplett selber: Allein der Unterhalt der Wasserrettungsstation kostet uns knapp 5.000€ - jedes Jahr! 

Vielen Dank für jeden Euro!

Aktueller Spendenstand

Zum Stand 13. Januar 2026 haben wir bereits Spenden in Höhe von 5.829,00€ erhalten! Vielen Dank für diese Hilfe!

Jeder Beitrag zählt!

Mit einer Spende helfen

Jeder Euro hilft uns, künftig neue Projekte angehen zu können. So müssen wir beispielsweise auch unsere Steganlage für den Wasserrettungsdienst am Möhnesee ersetzen. Wir sind Ihnen dankbar für jede Spende!

Empfänger: DLRG Landesv. Westf. Bezirk Lippstadt OG Soest e.V.
IBAN: DE74 4145 0075 0006 0010 28
BIC: WELADED1SOS
Sparkasse Hellweg-Lippe


Bitte vermerken Sie Ihren Namen, Anschrift und Wohnort bei der Überweisung, wenn Sie eine Spendenquittung erhalten möchten.

Alles zum Projekt - in einem Dokument

Unser Flyer

Unser Krankentransportwagen

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Wir helfen an Land und auf dem Wasser

Unser Einsatztagebuch

Di, 11.11.2025

Amokalarm am LWL Bildungszentrum Soest

Aufgrund einer befürchteten Amoklage in einem Soester Bildungszentrum wurde die DLRG Soest im Rahmen eines MANV-3 (Massenanfall von Verletzten) Einsatzes alarmiert. Die Soester DLRG stellt bei...

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Fr, 03.10.2025

Person über Bord bei Segelsportveranstaltung

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Sa, 06.09.2025

Sinkendes Boot bei Segelclub

Ein Segelboot lief aufgrund eines geöffneten Ventils mit Wasser voll und begann infolge dessen am Steg zu sinken. Das Motorrettungsboot pumpte dieses mit Unterstützung der örtlichen Segler aus und...

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Häufig gestellte Fragen

Ein Krankentransportwagen (KTW) ist ein speziell ausgestattetes Fahrzeug für den Transport von nicht-akut erkrankten oder verletzten Personen, die eine medizinische Betreuung benötigen, aber keine Notfälle sind. Er unterscheidet sich vom Rettungswagen (RTW) durch eine einfachere medizinische Ausrüstung und weniger qualifiziertes Personal, dient aber oft als mobile Sanitätsstation oder zur Verlegung zwischen Krankenhäusern.

Hauptsächlich nutzen wir den Krankenwagen für Sanitätsdienste wie zum Beispiel auf der Allerheiligenkirmes Soest oder dem Sportfest am Archigymnasium.  Auch spielt er eine wichtige Rolle im Wasserrettungsdienst am Möhnesee, da wir bei medizinischen Notfällen und so genannten First-Responder-Einsätzen eine höherwertige Versorgung gewährleisten können.

 

Die Aufgaben der DLRG sind die Bekämpfung des Ertrinkungstodes durch Aufklärung über Wassergefahren, Ausbildung in Schwimmen und Rettungsschwimmen sowie die Organisation eines flächendeckenden Wasserrettungsdienstes, um Sicherheit im und am Wasser zu gewährleisten und bei Notfällen zu helfen. Sie leistet auch Erste-Hilfe-Ausbildung, Jugendarbeit und Katastrophenschutz.

Die DLRG Soest ist in vielen Bereichen tätig. An fünf Tagen der Woche stehen unsere Helfer am Beckenrand in Soester Schwimmstätten und kümmern sich um Kurse vom Anfängerschwimmen bis zum Rettungssport. Lokal leisten wir nicht nur viele ehrenamtliche Stunden im Wasserrettungsdienst am Möhnesee (allein im vergangenen Jahr waren es in der Zeit von Anfang Mai bis Ende Oktober 3.600 Wachstunden). Wir stellen außerdem einen Einsatzleitwagen (ELW) Rettungsdienst bei Ereignissen mit vielen Verletzten und gewährleisten so die sichere Koordinierung der Versorgung von Patienten. Auch stellen wir bei Sanitätsdiensten , wie auf der Montgolfiade oder der Soester Allerheiligenkirmes viele Kräfte und kümmern uns um die Leute, die unsere Hilfe brauchen. Sei es ein Pflaster oder doch eine größere Verletzung- wir sind zur Stelle!

Bei Aktionen unserer DLRG-Jugend und im Jugend-Einsatz-Team haben unsere jungen Mitglieder nicht nur Spaß, sie lernen auch Dinge, die sie später im Leben und mit großer Wahrscheinlichkeit auch im Einsatzdienst nutzen können. Sei es das Üben von grundlegenden Erste-Hilfe-Maßnahmen im jungen Alter oder das Retten von Personen, hier lernen sie mit Freude und Ehrgeiz.

Mit einem Bootstrupp sind wir in einem Wasserrettungszug NRW für Hochwasserlagen im Katastrophenschutz bereit, auch überregional zu helfen.

Das europäische Kleeblattverfahren ist ein koordiniertes System zur länderübergreifenden Verlegung von schwerkranken Patienten, ursprünglich zur Vermeidung der Überlastung von Intensivstationen während der Corona-Pandemie entwickelt und später für die Aufnahme von Verwundeten aus der Ukraine erweitert. Es teilt Deutschland in fünf Regionen ("Kleeblätter") ein und koordiniert über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe den Transport intensivpflichtiger Patienten national und international, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten.

 

Einen Krankenwagen zu bekommen, der, wie unser jetziger, ohne einen LKW-Führerschein gefahren werden darf ist sehr schwierig, weil diese nicht mehr genutzt werden. Da wir als DLRG, anders als andere Organisationen, LKW-Führerscheine nicht gestellt bekommen, wäre das Besetzen dieses Krankenwagens also deutlich schwerer und würde hohe Kosten mit sich bringen.

Ein Loch im Zylinder ist ein schwerer Motorschaden, der das Fahren unmöglich macht und auch nicht mehr repariert werden kann. Bei unserem Krankenwagen war dies ein durch den Verschleiß begründeter Schaden. Der gesamte Wagen war vor unserer Übernahme bereits beim Rettungsdienst Kreis Soest knapp 10 Jahre lang im Einsatz und ist über 300.000km gefahren. Eine Reparatur ist nur durch einen Austauschmotor möglich.

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