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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Soest e.V. findest du hier .
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Am gestrigen Samstag den 30.09.2017 nahmen 4 Einsatzkräfte unserer Ortsgruppe mit dem Hochwasserboot "Schwarzer Adler" an den diesjährigen Landesmeisterschaften im Motorrettungsbootfahren des DLRG Landesverbandes Westfalen teil. Diese Landesmeisterschaften zugleich eine Leistungsüberprüfung für die im Katastrophenschutzeinheiten. Bereits um 05:00 Uhr früh machte sich die Bootsmannschaft, bestehend aus Bootsführer Robin Henneböhl, sowie den Bootsgasten Anna-Marie Berndt, Jan Patrick Edelbrauck und Philipp Kleinetigges, auf den Weg zum Aasee in Ibbenbüren. Denn bereits um 07:00 Uhr stand das zu Wasser lassen der Boote auf dem Plan. Pünktlich um 9 Uhr begann der Wettkampf mit der ersten Disziplin – dem Rettungsballwurf. Hier mussten die Bootsteams möglichst schnell eine Bojenstrecke im Slalomkurs durchfahren, an einer Linie das Boot zum Stehen bringen und einen Rettungsball in einen ca. 5m entfernten Ring werfen. Sobald der Ring innerhalb von 3 Würfen getroffen ist, muss die Slalomstrecke zurückgefahren werden. Als nächstes folgte auf dem Wasser die Rettungsübung, wo nach einer Slalomstrecke eine Person aus dem Wasser gerettet und die Person an einem Steg an Land übergeben werden muss. Nach erfolgter Übergabe am Steg muss das Boot erneut durch die Slalomstrecke zurück zur Start-/Ziellinie – wo die Zeit gestoppt wird. Bei der anschließenden Sandsackstaffel mussten auf Zeit 5 Sandsäcke jeweils mit möglichst genau 10 KG Sand gefüllt werden, die Sandsäcke über eine Strecke von ca. 50m mit dem Boot transportiert und an einem Steg an Land übergeben werden. Anschließend werden die Säcke gewogen. Für zu viel oder zu wenig Gewicht der einzelnen Säcke drohen Strafsekunden. Neu war in diesem Jahr die 4. Disziplin auf dem Wasser, in der ein „Mensch über Bord Manöver“ auf Zeit gefahren werden musste. Hier lässt ein Kampfrichter einen Fender bei voller Fahrt über Bord gehen, die Mannschaft muss schnell reagieren, den Fender fachgerecht anfahren und aus dem Wasser retten. Aber auch Land erwarteten die Bootsmannschaft zwei Aufgaben: So mussten auf Zeit mehrere Knoten demonstriert werden und bei einer Tragestaffel eine Person mit einer Trage durch einen Hindernisparcours getragen werden. Zusätzlich wurde ein Materialcheck durchgeführt, bei dem es für nicht einsatzbereite oder fehlende Ausrüstungsgegenstände Strafsekunden geben konnte. Am Nachmittag stand dann das Ergebnis fest: Die Soester Mannschaft belegte in der Kategorie der Hochwasserboote mit einer Gesamtzeit von 24:58 Minuten den 1. Platz und wurde damit Landesmeister. Insgesamt 11 Teams gingen an den Start. Mit ihrer guten Fahrerischen Leistung schaffte es das Team der DLRG Soest sogar in der Gesamtwertung aller Bootstypen auf den guten 7. Platz, vor der Sandsackstaffel waren Sie im Zwischenergebnis sogar noch auf Rang 4, Bauartbedingt sind die Hochwasserboote aber gerade bei der Sandsackstaffel im Nachteil – da sie anderes als die kleinen hoch motorisierten und wendigen Motorrettungsboote nicht auf kurzen Strecken auf hohe Geschwindigkeiten kommen. Hochwasserboote sind spezielle Motorrettungsboote die für den Transport großer Lasten sowie den Einsatz in überfluteten Straßenzügen gebaut sind. Noch vor 2 Jahren bei den letzten Landesmeisterschaften mussten sich die Soester mit dem 4. Platz unter den Hochwasserbooten zufriedengeben. In diesem Jahr ging es dann ganz oben aufs Treppchen – eins steht jedoch bereits fest – auch im Jahr 2018 treten die Soester wieder an, um den Wanderpokal der Hochwasserboote zu verteidigen! Auch wollen die Soester Lebensretter den Wettkampf in den nächsten Jahren mal an den heimischen Möhnesee holen. Die Seetreppe in Körbecke würde für die Landesmeisterschaften im Motorrettungsbootfahren, wo jedes Jahr bis zu 30 Motorrettungsboote antreten können, eine spektakuläre Kulisse bieten.
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