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Katastrophenschutz Bezirksübung Kreis 2016

Veröffentlicht: 09.10.2016
Autor: Michael Kröger

Aufgrund einer angenommen Hochwasserlage im Kreis Soest hat der Kreis Soest den fiktiven Wasserrettungszug Kreis Soest, bestehend aus Einheiten aus dem Kreis Soest, sowie dem Hochstift Paderborn angefordert:

Wir stellten für die Übung mit Michael Kröger den Zugtruppführer (Stellv. Zugführer) des Wasserrettungszuges und unseren Bootstrupp in der dritten Bootsgruppe mit dem Gerätewagen Wasserrettung und dem Hochwasserboot Schwarzer Adler (Truppführerin Julia Reimer, Kraftfahrer Sven Grünner, Bootsführer Tobias Kröger, Trupphelferin Ellen Kleinetigges und Trupphelfer Lars Minden).

Die Zugführung wurde um 09:00 Uhr alarmiert, so dass Sie um 09:30 Uhr in Erwitte eintraf, die restlichen Einheiten um 10:00 Uhr:

Szenario 1 - Sammeln des Wasserrettungszuges
Im 1. Szenario galt es den Bereitstellungsraum BR04/01 auf dem Schlossgelände in Erwitte anzufahren und dort den gesamten Wasserrettungszug (1 Führungstrupp, 6 Bootstrupps, 2 Tauchtrupps, 1 Logistiktrupp) zu sammeln. Zusätzlich wurde noch die Sanitätsgruppe der DLRG Erwitte angefordert und im Bereitstellungsraum mit gesammelt. Nachdem alle Einheiten eingetroffen waren, begrüßte die Übungsleitung, sowie die Zugführung den Wasserrettungszug und die Sanitätsgruppe. Der Logistiktrupp versorgte die Einheiten mit einem frühen Mittagessen. 

Szenario 2 - Evakuierung von Personen bei angenommener Hochwasserlage
Der Wasserrettungszug verlegte gemeinsam mit der Sanitätsgruppe alarmmäßig als Kolonne zum Alberssee Lippstadt.  
Hier waren eine noch unbekannte Anzahl an Personen auf einer Anhöhe vom Wasser eingeschlossen und mussten evakuiert werden. Die Bootsgruppen slippten nacheinander Ihre Boote und erkundeten anschließend den Bereich. Insgesamt wurden 25 Personen aufgefundenen und eine Person durch Taucher gesucht und geborgen. Die Personen wurden durch den Wasserrettungszug zur Wachstation der DLRG Lippstadt evakuiert und dort der Sanitätsgruppe zur Versorgung und Betreuung übergeben. 

Szenario 3 - Wasserseitige Erkundung der Lippe
Nach sinken der Pegelstände sollte die Lippe im Bereich zwischen Benninghausen und Hovestadt durch den Wasserrettungszug wasserseitig auf Schäden z.B. an den Deichen erkundet werden, während im Bereich Benninghausen die Wehranlage durch Treibgut beschädigt sein sollte, welche die Taucheinheiten erkunden sollten. Gleichzeitig sollte der Logistiktrupp aus dem Zug herausgelöst einen Sammelraum für ca. 75 Personen in Erbitte einrichten. 
Der Zug fuhr gesammelt nach Benninghausen, von wo die dritte Bootsgruppe wasserseitig mit 2 Hochwasserbooten flussabwärts fuhr, während die zweite Bootsgruppe nach Hovestadt fuhr, dort jedoch aufgrund des niedrigen Wasserstandes kein Slipvorgang möglich war, so das Sie nach Erkundung einer Slippstelle bei Kesslers Mühle ihre beiden Hochwasserboote zu Wasser brachten und flussaufwärts in Richtung Benninghausen erkundeten. Die erste Bootsgruppe sicherte die Tauchgruppe am Wehr in Benninghausen ab, wo das Wehr mithilfe der Taucher Unterwasser erkundet wurde. Kurz vor Übungsende kam die Meldung durch die Übungsleitung das ein Deich oberhalb gebrochen war und eine knapp 2m hohe Flutwelle über die Lippe auf die Einsatzkräfte zurollte. Durch einen gut gewählten Standort der Fahrzeuge war eine Evakuierung in Benninghausen nicht nötig, nur die Boote der ersten Bootsgruppe und Taucher mussten schnell das Wasser verlassen... Auch die Boote der dritten Bootsgruppe hatten eine Slipstelle in Eickelborn gefunden und brachten sich und Ihre Boote vor der Flutwelle in Sicherheit. Die Boote der zweiten Bootsgruppe hatten bereits Ihre Slipstelle wieder erreicht und holten ohne besondere Eile Ihre Boote aus dem Wasser. Die Evakuierung der Einsatzkräfte aus dem Gefahrenbereich erfolgte zügig aber ohne Hektik! Nach Übungsende fuhr der Zug gesammelt zurück nach Erwitte in den vom Logistiktrupp eingerichteten Sammelraum, wo die Übung einem gemeinsamen Abend gemeinsam auch mit den RUND-Darstellern endete. 

Neben den Übungsteilnehmern stelle unsere Ortsgruppe zudem mit Robin Henneböhl einen RUND-Leiter, sowie 3 Verletztendarsteller (Anna-Marie Berndt, Birte Dahlhoff, Jan Patrick Edelbrauck).

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